Vom Suchen und Finden

„Sich selbst zu finden, gleicht der Suche nach der Nadel im Holzhaufen“, erklärte er mir während wir zwischen Blumen saßen und hinab auf die Stadt blickten. Der Wind verfing sich in meinen Haaren. Ein erster Vorbote des Sommers: warm und kühl zugleich, eine sanfte Berührung meiner Seele.

Er nahm eine Blüte zwischen seine Finger und riss ihr ein Blütenblatt nach dem anderen aus. Sie liebt mich. Sie liebt mich nicht. Sie liebt mich sie liebt mich nicht – Solange, bis weder Blätter noch Liebe übrig waren. Bevor er die nächste Blume pflückte, um sie derselben Prozedur zu unterziehen, sah er mich an.

„Die Frage ist nur: Warum suchen wir überhaupt nach uns selbst, wenn es ein so unmögliches Unterfangen ist?“

Ich traute mich kaum mit den Schultern zu zucken. Natürlich spuckte es mir oft durch den Kopf, dieses Wieso. Ich hatte es mir zur Angewohnheit gemacht, die Dinge zu hinterfragen. Mich selbst zu hinterfragen.

„Ich glaube, dass genau das der Sinn des Lebens ist: Wir sind nicht hier, um herauszufinden, wer oder was wir sind. Wir sind hier, um ein Teil des Wirrwarrs zu werden. Zufrieden und deshalb ein umso größerer weltlicher Genuss.“

Er sprach in Rätseln, jetzt wo er nach einer langen Periode des Schweigens endlich seine Worte wiederfand. Die Sonne verschwand hinter den Kronen der Nadelbäume und tauchte sein Profil in ein goldenes Licht.

Er war wunderschön. Der Moment war es auch.

So, wie wir dort saßen, fühlte ich mich, als wäre ich angekommen. Ich wusste um Gottes Willen nicht, wer ich war oder wo ich meinen Platz in der Welt einmal finden würde, aber das brauchte ich auch nicht. Sich im Wirrwarr des Lebens zu verlieren, schien mir ein guter Plan zu sein.

Ich lächelte ihn an. Eine Antwort wäre überflüssig gewesen. Wir hätten beide sowieso nicht gewusst, was wir beschreiben sollten.


Und weil das Leben oft schwer genug und ganz ohne unser Zutun voll von Suchen ist, ist es umso schöner die Sache einmal nur aufs Finden zu beschränken.

Netzshopping.de ist eine Art Online-Mall, in welcher es ganz einfach wird Herzenswünsche in den weiten des Netzes auszumachen und zum günstigsten Preis einzukaufen. In meinem Fall war das dieser wunderschöne Rucksack von Fjall Raven.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Netzshopping.de. Vielen Dank!

Fünf Dinge im April

London.

Ich muss es wohl nicht zwei Mal betonen: London ist natürlich mein Highlight des vergangenen Monats, wenn nicht sogar des ganzen Jahres. Ich liebe, liebe, liebe diese Stadt. Sie gibt mir so viel, ist unendlich inspirierend und so voll von Kreativität, dass ich einfach nicht anders kann, als jedes Mal mit tausenden Ideen zurückzukommen.

Zwei Beiträge (HIER und HIER) sind bereits online, weitere werden folgen. Darunter meine Eindrücke von den Harry Potter Studios und vielleicht sogar ein oder zwei Gedichte.

13 Gründe für Selbstmord.

Netflix hat im April eine Serie veröffentlicht, auf die ich lange gespannt gewartet habe. „13 Reason Why“, zu Deutsch Tote Mädchen Lügen Nicht lief mir zum ersten Mal vor einigen Jahren als Buch über den Weg. Die filmische Umsetzung hat mich mindestens genauso mitgenommen, wie damals die bedruckten Seiten. Die Serie ist unbequem, setzt sich nicht nur mit dem Thema Selbstmord und Depression, sondern auch mit sexueller Belästigung, ja, sogar Vergewaltigung auseinander.

Im Internet wird viel diskutiert, ob Hannahs Entscheidung zum Suizid vielleicht ein bisschen übertrieben als der einzige Ausweg dargestellt wird – denn eins ist klar, sie hat im Laufe der 13 Folgen mehr als einmal die Chance auf Hilfe. Hilfe, die sie nicht annimmt, weil sie sich bereits in einem Tunnel aus Selbstmitleid und Todeswünschen befindet und in nichts und niemandem mehr etwas Gutes sehen will bzw. kann. Ich finde es wichtig, dass diese Seite beleuchtet wird. Jemand der suizidgefährdet kennt nur seine eigene Wahrheit – Die Serie macht darauf aufmerksam und bietet viel Material für tiefsinnige Gespräche.

HIER geht’s zum Trailer.

Und wenn Tom Schilling and the Jazz Kids ein Album veröffentlichen, würdest du es hören? Ja oder Nein?

Ja. Ja, ja und nochmal ja. Darüber, dass Tom Schilling ein großartiger Schauspieler ist, müssen wir nicht streiten. Dass er und die Jazz Kids, aber drüber hinaus auch ziemlich gute Musik machen, wissen nicht alle. Jetzt ist ihr Album „Vilnius“ auf Spotify erhältlich – Ich höre es seit Tagen rauf und runter. Denn, und das ist das Beste daran, am Freitag brauche ich viel Stoff zum Mitsingen. Ich gehe aufs KonzertJ

Mein Lieblingslied ist übrigens Rasteryaev.

Zeit für einen großen Trip.

Der nächste Punkt auf meiner April-Liste ist ein Roman, genauer gesagt eine Autobiographie. Ich stolperte eher unabsichtlich beim Durchstöbern der Mangelexemplare über „Der Große Trip“ von Cheryl Strayed, habe es allerdings seit ich es in London begonnen habe, ziemlich zügig gelesen. Die Geschichte einer jungen Frau, die sich dazu entscheidet, ihr Leben nach dem Tod ihrer Mutter wieder in den Griff zu bekommen, in dem sie mehrere Hundert Kilometer auf einem Gebirgspfad wandert, ist wahnsinnig inspirierend. Ich würde selbst auch gerne so cool sein, und fühle mich nach dem Lesen erst recht dazu inspiriert, mich nächstes Jahr mit meinem Rucksack in die weite Welt aufzumachen!

Für alle die keine allzu großen Bücherfans sind – „Der große Trip“ wurde bereits verfilmt. Mit Reese Witherspoon in der Hauptrolle. HIER findet ihr den Trailer.

Von Fernfreundschaften, und davon, wie glücklich sie machen.

Ich hatte im April gleich zwei Mal die Möglichkeit, Freunde zu besuchen, die mehr als nur einen Katzensprung entfernt leben. Es ist immer wieder schön, zu spüren, wie gut man sich versteht. Wie blind. Es ist immer wieder schön, dass immer alles beim Alten ist. Egal wie lange man sich nicht gesehen hat. Ob es nun 5 Wochen oder 5 Monate waren.

Ich fühle mich ziemlich gut, wenn ich sage, dass mich diese Freunde sehr glücklich machen. Wir sehen uns zwar nicht jeden Tag, aber das heißt nicht, dass wir nicht immer für einander da sind. Man zeigt sich öfter, wie gern man sich hat, wenn man sich nicht zu sehr auf die Pelle rückt. Sei es ein Besuch, ein netter Text, ein Päckchen oder ein Katzenvideo auf Instagram – man schätzt diese kleinen Gesten viel mehr, wenn sie nicht mehr ganz so selbstverständlich sind.

Freundschaft ist Nähe. Keine wirkliche, greifbare. Es ist die Nähe von zwei Herzen.

Food Guide: Drei Mal Vegetarisch/Vegan Essen in London.

Falls ihr gehofft hattet, dass meine London-Begeisterung und die damit verbundenen Posts schnell wieder abreißen würden, tja, dann solltet ihr wohl besser wegklicken. Ich bin noch lange nicht damit fertig zu erzählen.

Und nachdem ihr letzte Woche schon von meinen Erlebnissen lesen konntet, möchte ich euch heute die kulinarische Seite meines Trips zeigen und euch den ein oder anderen Restaurant-Tipp mit auf den Weg geben. Dass die Briten keine Ahnung vom Essen haben ist nämlich ein lang überholtes Klischee. Sie haben sogar sehr viel davon, auch wenn es um vegane bzw. vegetarische Küche geht.

Wenn man morgens um halb 8 in London ankommt (und das nach einer durchzechten Nacht, wie ich zugeben muss), dann schreit der ganze Körper nach Frühstück. Nach wirklich wirklich gutem Frühstück. Auf genau das stießen wir nur unweit von unserem Hotel entfernt im Stadtteil Bloomsbury. Das Bloomsbury Coffee House befindet sich im „Keller“ eines der alten Reihenhäuser und kann nicht nur mit leckerem Kuchen und personalisierten Torten, sondern auch mit einem großartigen Frühstücksangebot aufwarten.

Ich verzehrte genüsslich ein Avocado-Toast mit Halloumi-Käse, während mein Freund sich für klassisches English Breakfast entschied. Was Getränke angeht, konnten wir aus einer Reihe Kaffeespezialitäten, sowie einer Vielzahl frisch gepresster Säfte und Smoothies wählen.

Schon bei der Planung meines Trips hatte ich mir fest vorgenommen, mindestens einmal vegan essen zu gehen. Das Problem: Mein Freund ist zwar offen für Neues, aber dennoch ein Fleisch-Mensch. Es war also ein bisschen Recherche nötig, bis ich letztlich unter Where to take a meat eater auf Mildreds stieß. Das vegan/vegetarische Restaurant hat mittlerweile drei Niederlassungen in London. Wir besuchten das Lokal in Kings Cross und waren beide(!) hellauf begeistert.

Bernd aß einen Tofu-Bürger, den er mit „besser gewürzt, als alles was du je gemacht hast“ kommentierte, mit Süßkartoffel-Fritten als Side Dish. Ich probierte ein Grüne-Bohnen-Süßkartoffel-Curry und, was soll ich sagen, meine Geschmacksknospen werden nicht oft so verwöhnt.

Ein Zusatztipp, für alle Weinfans unter euch: Der weiße Hauswein hat kostet zwar acht Pfund pro Glas, ist aber ein wirklich feines Tröpfchen und das Geld definitiv wert.

3 Wahaca

Obwohl die Seiten der Themse zu einem Großteil mit Touristenattraktionen gepflastert und damit ein Mekka für weniger gutes, aber dafür überteuertes Essen sind, versteckt sich hier und da doch eine Perle. Eine dieser Perlen fanden wir ganz zufällig und verliebten sofort. Noch besser sogar, ich entdeckte meine Begeisterung für mexikanisches Essen! Das Wahaca ist ein kleines, äußerst stylisches Container-Restaurant, das Tacos, Enchiladas und Co. im Street-Food-Stil anbietet und allein schon vom Ambiente glücklich macht. Außerdem ist das Wahaca mehrfach für Nachhaltigkeit ausgezeichnet – noch ein Grund mehr, es sich schmecken zu lassenJ

Wir teilten uns ein Street-Food-Menü, dass sich aus vegetarischen und nicht-vegetarischen Kleinigkeiten zusammensetzte. Dazu gab es Nachos mit Guacamole (von der ich immer noch träume) und leckere Cocktails.

Budget- und vegetarierfreunliche Tipps

Als Vegetarier bzw. Veganer findet man in London ohne jeden Zweifel etwas zu essen. Ob das den Inhalt des Geldbeutels immens verkleinert entscheidet man selbst. Wer es günstig mag und sich gerne durch Street Food probiert, sollte sich auf den zahlreichen Märkten in der Stadt pudelwohl fühlen. Auf dem Camden oder Borough Market zum Beispiel gibt es allerhand kulinarische Schätze zu entdecken.

Auch die Kette Pret-a-Manger hat viele vegane Optionen im Angebot. Den Falafel-Wrap kann ich wärmstens empfehlen. Genauso wie die Gebäck-Auswahl, die zu großen Teilen frei von tierischen Produkten ist. Die Sandwiches, Salate, Smoothie usw. sind wie ich finde eine gute Alternative und wesentlich erschwinglicher als ein Restaurant-Besuch.

Secondhand-Liebe.

Ich würde mich schon als Mode-Opfer beschreiben. Ich liebe Kleidung. Ich liebe es mich anzuziehen. Ich liebe es, mich auf diese Weise nach außen hin auszudrücken.

Ich bin sogar ein bisschen stolz auf meinen Kleiderschrank.

Manchmal ist es mir peinlich, dass ich so denke. Dass ich Geld in die Fast Fashion-Industrie pumpe und dann hier auf dem Blog glücklich in die Kamera lächle. In diesen Momenten schäme ich mich für meine Schwäche. Dafür, dass ich nicht so nachhaltig bin, wie ich es gerne wäre.

Allerdings, und das kommt an diesen Tagen des Zweifeln gar nicht in den Sinn, ist meine Garderobe schon um einiges nachhaltiger geworden. Ich bin um einiges bedachter geworden. Vor zwei Jahren  kaufte ich meine Klamotten fast ausschließlich bei H&M und Co., bezahlte lieber wenig als für Qualität, und hatte mich noch nie mit Secondhand- und Vintage-Mode beschäftigt. Ich kaufte ständig neue Sachen und verlor schnell wieder die Lust an ihnen. Ich hatte meinen Stil noch nicht gefunden. Von einem modischen Gewissen ganz abgesehen. Heute ist das anders: Ich kaufe zwar immer noch bei großen Modeketten, beschränke mich aber schon lange nicht mehr auf sie. Ich kaufe kein Leder mehr, und wenn dann nur Secondhand. Ich schenke Kleidung ein neues Leben. Lieber Secondhand und mit Geschichte, als aus der neusten Zara-Kollektion, so meine Devise.

Diese Devise zeigt sich auch im heutigen Outfit. 80% sind nicht Fast Fashion – Das Top habe ich in bei Beyond Retro in London entdeckt, die Stiefel Secondhand erkreiselt und nur mein Latzkleid bei Urban Outfitters geshoppt und aus Dublin mit nach Hause gebracht! Ein typischer Seline-Look wie ich finde. Insbesondere wenn ich ihn mit meiner alten Jeansjacke kombiniere, die (Fun Fact) tatsächlich mein erstes Vintage-Teil darstellt und immer noch heiß und innig geliebt wird.

Ich kann immer noch nicht anders. Ich liebe Mode. Ich liebe es einzukaufen. Ich liebe es mit meinem Style zu experimentieren.
Aber mittlerweile liebe ich bewusster.

London Travel Diary & Guide: Fünf Tage in meiner Lieblingsstadt.

SAMSTAG; DER 08. APRIL

Vielleicht war es nicht die beste Idee nach einer Geburtstagsparty gleich den ersten Flug nach London zu nehmen und uns damit selbst jeglichen Schlafes zu berauben. Wir kamen also um 8 Uhr morgens in meiner Lieblingsstadt an, todmüde und bis 2 Uhr nachmittags nicht befugt unser Zimmer zu beziehen. Der Tag wurde also mit einem leckeren Frühstück gestartet und dann im Park entspannt ausgehalten. Wir lebten in Bloomsbury, einem der schönsten Viertel Londons, dass mich bei sonnigen 20 Grad durchaus noch ein bisschen mehr bezaubern konnte.

Eigentlich hatte ich geplant, ein Museum zu besuchen, da unter anderem das British Museum, direkt vor unserer Haustür stand. Die Müdigkeit machte mir und meinem Freund ein Strich durch die Rechnung. Meine Empfehlungen beschränken sich demnach auf die vielen Parks in London, in welchen man gar nicht mehr als Tourist auffällt, wenn man spontan ein Nickerchen macht.

SONNTAG, DER 09. APRIL

Am Sonntag ging es für uns nach Camden, auf den Camden Market sowie zum Vintage-Shopping – Zwei Dinge, die ich euch nur ans Herz legen kann. In Camden gab es nicht nur alle möglichen Stände mit Kunst, Schmuck, Taschen usw. zu bestaunen, sondern auch ziemlich gutes Street Food.

Die Nachos, die ich mir einverleibte, waren bitter nötig, um den darauffolgenden Shopping-Marathon gut zu überstehen. Ich tat es, und das sogar ziemlich erfolgreichJ

Die besten Vintage-Adressen habe ich euch selbst verständlich zusammengestellt:

 

MONTAG, DER 10. APRIL

Montag, das war offiziell der schönste Tag meines Lebens, auch wenn er mit einer Katastrophe begann. Auf unserem Weg zu den Harry Potter Studios (separater Beitrag COMING SOON) wurden wir fälschlicher Weise zu Bus eines anderen Anbieters geschickt. Glücklicherweise schaffte es mein Freund, mit etwas Verspätung doch an die richtige Abfahrtsstelle zu lotsen, bevor ich einen Nervenzusammenbruch erlitt, und bescherte mir stattdessen ein paar wunderschöne Stunden in den Originalsets meiner Lieblingsfilmreihe.

Den Tag ausklingen ließen wir an der Themse, wo ich ein Getränk entdeckte, nach welchem ich zurück in Deutschland erst einmal suchen muss: Die Rede ist von Pimm’s, in meinen Augen der Hugo der Briten und ziemlich lecker. HIER kann man den Likör, den man mit Zitronenlimonade mischt und zusammen mit frischen Früchten serviert, zumindest online kaufen.

DIENSTAG, DER 11. APRIL
Am Dienstag war noch ein bisschen Shopping angesagt, denn wenn nicht in London, wo sonst? Die Oxford Street ging mir allerdings schnell auf die Nerven, denn sie ist zu groß, zu laut und vor allem spätestens um die Mittagszeit heillos überfüllt. Wir wechselten also recht schnell nach Covent Garden, wo ich mich mit Make-Up von 3ina und noch mehr Vintage-Teilen eindeckte.

Zuvor haben wir aber noch einen Abstecher zu Daunt Books gemacht, einem Buchladen, den ich fast schon als mein Paradies beschreiben würde, weil er meine beiden Leidenschaften für Literatur und fürs Reisen mit Perfektion vereinte. Ich für meinen Teil fühlte mich pudelwohl und konnte mich geradezu dazu durchringen, nur drei Bücher (und nicht dreißig) zu kaufen.

Dank meiner Überredungskunst (mein Freund war zuerst nur so semi-begeistert), verbrachten wir den letzten Abend unseres London-Trip in einem Musical. „Kinky Boots“ thematisierte einen jungen Mann, eine Schuhfabrik und Männer, die auf High Heels tanzen. Ein wahres Spektakel und mehr als sehenswert. HIER könnt ihr euch einen kleinen Ausschnitt anschauen, bevor ihr euch Karten sichert.

Solltet ihr das tun wollen, dann habe ich an dieser Stelle einen Tipp für euch: Die Ticketbörse TKTS (direkt am Leicester Square) verkauft vergünstige Tickets für den Abend. Wir haben für unsere Tickets auf diese Weise ca. 20 Pfund weniger gezahlt und hatten trotz allem großartige Plätze.

MITTWOCH, DER 12. APRIL

Unser letzter Tag endete dort, wo wir den ersten begonnen hatten. Im Park beim Russell Square, bei heißer Schokolade und Chai Latte. Um Eins nahmen wir den Zug zum Heathrow Airport, um dann pünktlich drei Stunden später abzuheben und den Heimweg anzutreten.

“Ich habe die vergangenen fünf Tage mehr als nur ein bisschen genossen. Ich habe sie in mich aufgesaugt und in meinem Herzen eingeschlossen. Ein Teil von London wird mit mir nachhause kommen. Dort werde ich es aufbewahren wie ein Heiligtum, und irgendwann, irgendwann werde ich zurückkommen und selbst ein Teil dieser Stadt werden.”

AUSSCHNITTE AUS MEINEM TAGEBUCH.

1 2 3 4 62