Berlin Fashion Week aus der Ferne – Meine Lieblingslooks Part I

Die Berliner Modewoche ist vorbei und auch wenn ich selbst nicht das Privileg hatte, sie besuchen zu dürfen, habe ich sie soweit es mir möglich war verfolgt. Den die Liebe zur Mode kennt keine Entfernung und das Internet erst recht nicht. Die Kollektionen einzusehen war dementsprechend kein allzu großes Problem für mich.

Dieses Jahr hat sich das stundenlange Durchforsten der einzelnen Schauen auch wirklich gelohnt. Ich war so begeistert, so verliebt in einige Teile oder (zum Großteil) ganze Kollektionen, dass ich den eigentlichen als weniger umfangreich geplanten heutigen Post  nochmal teilen musste.

Hier also also die erste Hälfte meiner Lieblinge aus den Schauen für Herbst/Winter 18:

Julia Seeman überzeugte mich in voller Linie und erinnerte mit ihrer Kollektion an irgendwas zwischen 90er- bzw. früher 2000er-Ästhetik und den sportlichen Looks, die wir in den letzten Jahren auf allen Laufstegen sahen. Rot hat mich als Signalfarbe auf jeden Fall überzeugt und wird demnächst sicher in meinem Kleiderschrank einziehen, ich meine schaut euch dieses Kleid an!

Bei Antonia Goy‘s Mode konnte meine Begeisterung in diesem Jahr kaum zurück halten. Ich meine, wirklich nicht. Von den Beauty-Looks die mich in der Zeit zurückversetzten, bis hin zur Wahl der Farben – einem wunderbaren Mix aus Schwarz, Weiß. Rosé, Altrosa und Braun – war alles perfekt. Von den Materialen und Mustern müssen wir gar nicht anfangen. Viel Leder, viel Karo und viele Streifen. Was will ich mehr?

Auch Maisonnoee hat einen verdammt guten Job gemacht.  Größtenteils in meiner Lieblings-Nichtfarbe gehalten und mit tollen Akzenten in Blau und zierlicher Blumenform, hat die Herbst/Winter-Kollektion mein Herz im Sturm erobert.

Als Fan der Designs von Marcel Ostertag habe ich mich schon im letzten Jahr geoutet. Dieses Jahr bin ich aber noch viel verliebter als je zuvor: Ich liebe die Prints, die teilweise der aufwendige Rüschung, die glänzenden Stoffe und das viele Grün. Meiner Meinung nach eine Kollektion, die Retro-Vibes und moderne Einflüsse mit Perfektion verbindet. Ich könnte mich absolurt nicht entscheiden, welcher der rund 40 Looks mein Liebster ist.

Meine Minimalismus-liebende Seite schwang beim Durchklicken der Kollektion von Vladimir Karaleev begeistert mit den Armen. Ich liebe das Zusammenspiel der Farben und die Verwendung derber Stoffe in Kombination mit Satin. Der Schnitt war wie immer klassisch, aber mit Twist und das Layering ein Traum. Mein Lieblingsteil ist mit Abstand der braune Mantel mit den abgesetzten Ärmeln.

Das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss und das Beste war für mich die Kollektion von Marina Hoermanseder. Neben den gewohnten Nieten, Schnallen und harten Materialen featurete sie in diesem Jahr auch viel Schwarz und, was mein Mode Herz nur noch höher schlagen ließ, SAMT. Ich war ganz hin und weg von der gesamten Kollektion und könnte mich deshalb auch an dieser Stelle nur sehr schwer für einen Lieblingslook entscheiden. Eins ist aber sicher, die Frisuren der Models sahen großartig aus (Goals!), waren aber bestimmt auch schmerzhaft.

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2 Comments

  1. May 22/01/2017

    Toller Post!
    Ich war etwas auf Internetentzug, weswegen ich gar nicht so viel mitbekommen habe
    und das eine super Zusammenfassung ist. Besonders, da du ja eh einen guten Geschmack hast 😉

    Einen Favoriten aus den Kollektionen könnte ich nicht benennen, da ich beim runterscrollen
    immer wieder gedacht habe: Wow! Das ist meine Lieblingskollektion! Und dann kam noch eine bessere oder gleich gute ^^

    Alles Liebe, May von Mayanamo

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  2. Genya 21/01/2017

    Sehr schöne Zusammenfassung! Ich war selber auf ein paar Shows, die vermutlich in Part 2 kommen, da war auf jeden Fall Ewa Herzog mein absolutes Highlight 🙂

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