Outtakes oder auch wie Ich wirklich aussehe.

“There is a kind of beauty in imperfection.” – Conrad Hall

Niemand ist perfekt. Ich allen voran nicht. Ich überarbeite meine Texte zwanzig mal bevor ich sie veröffentliche. Ich liefere nicht immer ab. Ich sehe nicht immer gut aus. Nein. Meistens bin ich sogar ziemlich hässlich. Irgendwie.

Ich bin nicht perfekt und das ist gut so. Heute zeige ich euch mein wahres Ich, all das, was es nicht auf den Blog schafft. Nur heute, ausnahmsweise.

WILLKOMMEN ZU MEINEN OUTTAKES:

5 Dinge im März

Ich weiß nicht, ob es die Vorfreude auf meinen London-Trip wahr, die den März so langsam vergehen ließ, um mich auf die Folter zu spannen oder ich einfach nur jegliches Zeitgefühl verloren habe. Ich für meinen Teil bin froh, dieser Monat zwischen Winter und Frühling, der nichts Halbes und nichts Ganzes ist und für mich einige Höhen und Tiefen bereit hielt. Welche, das erfahrt ihr im heutigen Rückblick:

ED SHEERAN’S „DIVIDE“

Beginnen wir den März-Rückblick doch mit einer Sache, die mein Gemüt in den vergangenen Wochen ungemein aufhellte und nein, dabei handelt es sich nicht um den Sonnenschein. Meine Glücksquelle war nicht das schöne Wetter, sondern das neue Ed Sheeran-Album. Ein bunter Mix aus dem romantischen Herzschmerz, für den ich den Briten so sehr liebe, ein paar musikalischen Experimenten und einer ordentlichen Portion irischer Einflüsse, der meine Glückshormone tanzen und mich in Erinnerungen an meinen Dublin-Aufenthalt schwelgen lässt.

Normalerweise bin ich kein allzu großer Fan von Pop-Musik, da sie mir oft schnell auf die Nerven geht, aber für „Divide“ mache ich gerne eine Ausnahme.

HIER geht’s zum Album auf Spotify. Mein momentaner Lieblingssong: „What do I know“.

 

FRÜHLINGSGEFÜHLE

Um aber nochmal auf das Wetter zu sprechen zu kommen: Natürlich war es bombastisch!

Auch wenn ich eigentlich ein Herbst-Kind bin, freut es mich unheimlich zu sehen, dass der Frühling endlich Einzug hält und die Natur wieder zum Leben erwacht. Der warme Sonnenschein, gepaart mit dieser frischen Brise, die irgendwie nach Neubeginn riecht – Ich schwöre, so könnte sich Deutschland gerne das ganze Jahr über zeigen.

DIE HOSENLIEBE MEINES LEBENS

Passend zum Frühlingsanfang hat es auch in meinem Kleiderschrank zu „blühen“ begonnen. Die Jeansabteilung ist um DIESES gute Stück mit Stickereien erweitert wurden. Als ich sie in Frankfurt auf einer der Puppen entdeckte, verliebte ich mich binnen Sekunden. So richtig.

Meine Liebe blieb nicht unerwidert – Die Jeans sitzt perfekt, macht einen schönen Po und ist jetzt schon ein essenzieller Teil meiner Garderobe geworden. Ich weiß, es klingt kindisch und ich fühle mich auch ein bisschen schlecht, weil ich derartige Gefühle zu einem Kleidungsstück aufbaue, aber ich liebe sie.

Gestylt habe ich die Jeans bereits in DIESEM Post.

100% PFLANZLICH

Wie bereits im letzten Post erwähnt, habe ich im März vier Wochen damit zugebracht, mich vegan zu ernähren und während dieser Zeit den Veganismus tatsächlich als eine Ernährungsalternative für mich entdeckt.

Ich fühlte mich fitter, frischer sowie emotional stabiler als sonst und habe (den Kuchen meiner Mama ausgeschlossen) auch nichts wirklich vermisst. Stattdessen war meine Ernährung wahnsinnig gesund und abwechslungsreich.

100%ig vegan werde ich wohl bis zu meinem Auszug nächstes Jahr nicht, aber bis dahin habe mir ein zumindest zu 80% rein pflanzliches Leben vorgenommen.

 

DIE SACHE MIT DER FREUNDSCHAFT

Als fünften Punkt meiner Liste, habe ich dieses Mal einen ernsteren gewählt. Das Leben ist schließlich nicht immer nur Zuckerwatte und Vanilleeiscreme. Kein Favoriten-Post.

Wie scheiße es manchmal sein kann, durfte ich im März selbst erfahren. Nach langem Hin und Her musste ich mir eingestehen, dass nicht alle Menschen für immer dieselbe Rolle in meinem Leben spielen und das zu einer Freundschaft mehr gehört, als die Tatsache, dass man sich gut leiden kann. Freundschaften verblassen mit der Zeit, ohne dass irgendwer es so wollte. Man lebt sich auseinander und bemerkt irgendwann plötzlich, wie fremd man sich doch ist. Mir ist durchaus bewusst, wie blöd es klingt, aber so schwer es auch ist, ich habe eingesehen, dass es manchmal besser ist, einfach loszulassen. Weiterzuziehen. Nicht, weil alles scheiße war, sondern damit die schönen Erinnerungen nicht von schlechten überlagert werden.

Ich freue mich immer noch dich zu sehen, mich mit dir zu unterhalten, mit dir zu lachen. Aber wenn wir am Ende des Tages unsere Wege gehen, ich meinen und du deinen, dann ist es okay.

Veganes Frühstück: Bananenbrot.

Im März habe ich mich vor ein besonderes Experiment gestellt: 4 Wochen vegan leben. Das Ganze basierte auf der Seminararbeit einiger Mitschüler und war ganz ehrlich wirklich eine Bereicherung für mich.

Zu 100% vegan werden möchte ich zwar nicht, aber 80-90% sind sicher drin und für mich kaum mit Anstrengungen verbunden. Wer sagt, dass Veganismus teuer und aufwendig ist, hat weit gefehlt. Pflanzlich kochen und backen ist nicht schwer und selbst für Küchenlegastheniker wie mich im Bereich des Möglichen. Um also mit Vorurteilen aufzuräumen und meine Lieblingsrezepte mit euch zu teilen, gibt es jetzt hin und wieder vegane Koch-Posts.

HEUTE AUF DEM SPEISEPLAN:

Zutaten:

  • 4 reife Bananen, ruhig schon mit braunen  Stellen
  • 80g Sonnenblumenöl
  • 70g Zucker
  • 250g Mehl Type 405
  • eine 1/2 Tüte Backpulver
  • eine Tüte Vanillezucker
  • 1 EL Zimt
  • 100g vegane Schokolade (in meinem Fall waren das Zartbitter-Raspeln)

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 170 Grad Umluft bzw. 185 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Bananen, zusammen mit Zucker und Sonnenblumenöl zerdrücken. Mein Tipp dafür: Benutzt einen Kartoffelstampfer!
  3. Mehl, Backpulver, Vanillezucker und Zimt dazugeben und umrühren, bis alles eine einheitliche Masse ergibt. Zum Schluss die geraspelte Schokolade unter den Teig heben.
  4. Eine Kastenform einfetten und mit der Masse befüllen.
  5. Das Brot muss circa 50 Minuten backen. Die letzte Viertelstunde solltet ihr es mit Alufolie abdecken, um zu verhindern, dass es zu dunkel wird.

! Das Rezept ist natürlich nicht auf meinen Mist gewachsen. Dazu sind ich und meine Küchenfee-Qualitäten gar nicht in der Lage. Alle Credits gehen an dieser Stelle deshalb an die Seminargruppe, die mich im Rahmen des Projektmonats mit Anregung versorgt hatten. 

Die ersten Sommerblumen.

Das letzte Wochenende im März, das erste richtige im Frühling. Endlich zeigt er sich von seiner besten Seite. Endlich zeigt er sich. Die ersten Sonnenstrahlen verwöhnen die Erde, Schnee und Kälte sind den Krokussen gewichen. Alles blüht, alles tümmelt sich. Fast als wären nicht nur die Blumen, sondern auch die Menschen aus ihrem Winterschlaf erwacht – Bereit die Welt auf ein neues zu erobern.

Sie geht die Straßen entlang, mit diesem breiten Grinsen im Gesicht. Ihrem Frühlingsgrinsen, wie sie es gerne nennt. Weil es immer dann zurückkommt, wenn es auch das Frühjahr tut.

Er kauft Tulpen auf dem Markt, die ersten in diesem Jahr. Rosa und weiß, für die Freundin selbstverständlich. Sie wird sich sicher freuen. Über so viel Liebe. 

Die Menschen sind wie Blumen. Wunderschön und zerbrechlich, mit Dornen genauso wie mit Blüten. In die Sonne gelockt. Raus aus dem Dunkel.

Ich spaziere an ihnen vorbei und bewundere sie. Ich erfreue mich an ihrer Farbenpracht. Die Menschen tummeln sich auf den Straßen,  meine Knie umranken nur die Rosen . 

Und während die Schneeglöckchen bereits verblühen, zeigen sich die ersten Sommerblumen. 

Dieser Post ist mein Beitrag zur Fashion Challenge von Who is Mocca?, dieses Mal zum Thema Denim. Ich finde es schön, so viel Support unter Bloggern zu sehen und bin deshalb gerne ein Teil davon.

Gedanken zum Film: Die Schöne und das Biest.

Lange ist es her, dass ich das Trickfilm-Original zum ersten Mal über den Fernsehbildschirm sah. Kein Wunder also, dass mich mein Kinobesuch am letzten Samstag in meine Kindheit zurückversetzte und in Erinnerungen schwelgen ließ. Aber auch überraschte. Positiv. Durch und durch.

*Solltet ihr den Film noch nicht gesehen haben, es aber planen, dann lasst euch nicht spoilern und klickt lieber weg. An alle anderen: Kommentiert! Ich möchte nicht nur meine eigene, sondern vor allem eure Meinungen lesen!

 

Warum „Die Schöne und das Biest“ mehr als nur ein Film für ewige Disney-Fans und Emma Watson meine heimliche Heldin ist.

 

Alle, die mich wirklich kennen, haben mich schon mehr als einen Disney-Song schmettern hören (mehr schlecht als recht zwar, aber immerhin). Es ist also sicher nicht verwunderlich, dass die Musik der Neuverfilmung mich begeistert und mitgerissen hat. Insbesondere mein Lieblingsstück „Be our Guest“ bzw. zu Deutsch „Sei hier Gast“ wurde in der Live-Action-Version noch einen Tick besser verarbeitet als im Original. Ich denke, ich finde allgemeine Zustimmung mit der Behauptung, dass wir hier von einem musikalischen Spektakel sprechen, das auf der Kinoleinwand seinesgleichen sucht. Und wenn schon nicht aufgrund der in mir aufsteigenden Tanzbereitschaft, dann zumindest wegen der Animation. Die hat mich nämlich den ganzen Film über immer wieder in Staunen versetzt. Ungelogen, ich wundere mich immer wieder, was Technik alles möglich macht.

Es lohnt sich also, allein schon um die Special Effekts zu würdigen. Selbst das 3D hat mich nicht gestört und ist mir sogar regelmäßig aufgefallen – Wer hätte das gedacht? Wo wir sonst doch so große Feinde sind.

Jetzt aber genug technisches Gerede. Kommen wir zu dem Punkt, mit welchem ein Film meiner Meinung nach steht und fällt, egal wie gut die Effekte, die Kameraführung und vielleicht sogar das Drehbuch sind, obwohl letzteres doch oft die Basis eines guten Films bildet: Die Besetzung, welche in „Die Schöne und das Biest“ wohl nicht besser hätte sein können. Dan Stevens spielte sich als Biest in mein Herz und Emma Watson – ja, von Emma Watson müssen wir eigentlich gar nicht erst anfangen, weil es einfach offensichtlich ist – passte zu Belle wie die Faust aufs Auge. Sie gab dem Charakter die nötige Portion Feminismus, die letzte Prise starke Frau. Das Frauenbild, dass sie verkörpert ist genau das, was ich im Kino sehen will. Was junge Frauen und Mädchen im Kino sehen sollten. Belle, wie Emma sie verkörpert, ist ein Vorbild – nicht nur was zwischenmenschliche Eigenschaften angeht. Sie ist intelligent, wissbegierig und schreckt nicht davor zurück, die Dinge auf neuen Wegen anzugehen.

Diese Ideale – Ideale, die für mich wohl zu den erstrebenswertesten gehören – stellt Emma nicht nur auf der Leinwand da, sie vertritt sie auch im realen Leben. Und ist genau deshalb eine meiner Heldinnen. Früher war es ihre erste große Filmrolle, Hermine Granger, die ich zu meinem Idol machte und der ich nacheiferte, heute ist es die Frau hinter der weltberühmten Kinofigur. Emma Watson ist schön, wahnsinnig intelligent, engagiert, witzig, talentiert und ein guter Mensch. Ganz ehrlich, könnte ich nur halb so toll sein wie sie, ich würde einiges dafür geben. Für mich ist sie schon jetzt eine Ikone. Eine Frau, bei der es sich lohnt ihr nachzueifern. In jeder Beziehung.

Ich hoffe sehr, dass genau das passieren wird, dass Mädchen und Frauen von überall zumindest ein bisschen so sein wollen wie sie. Dann würden sie Frauenrechtlerinnen werden. Sich für Kultur und Bildung einsetzen. Und trotzdem herrlich weiblich bleiben.

So wie es Emma Watson ist. So wie ihre Belle es ist.

Also dann, ihr wisst was zu tun ist. Auf ins Kino. Schaut euch den Film an, lasst euch begeistern, nehmt euch ein Beispiel und schaut ab jetzt einmal mehr hinter die Fassade.

 

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