Generation Bindungsbehindert.

Liebe war noch nie einfach. Nicht heute und nicht gestern und auch in tausend Jahren nicht. So kompliziert die Natur einer Beziehung ist, meine Generation scheint das Wort „kompliziert“ auf die Spitze zu treiben und zu mehr als nur zum Beziehungsstatus auf Facebook zu deklarieren. Meine Generation, Generation Y hat ein merkwürdiges Verhältnis zur Liebe:

Ich hatte in meinem Leben nur eine Beziehung, die ich zum Großteil mit positiven Dingen assoziiere. Ich habe also keinen Vergleich. Nur die Außenwelt um mich herum, meinen Freundeskreis, Gleichaltrige. Deren Auffassungen und Meinungen. Ich kann nur beobachten, wie sie lieben. Sie tun es auf eine Art, die all meine Theorien nur bestätigt:

Bis auf einige Ausnahmen konnte ich Tendenzen zu zwei Extremen beobachten. Man bindet sich entweder gar nicht oder wird voll und ganz eins. Ich habe Freunde, die haben keine Beziehung auf dem Schirm. Sie wollen gar keine. Ihnen geht es um Spaß – Spaß, der von Verpflichtungen nur unnötig behindert wird. Beziehungen werfen für diese Art von Menschen nur Probleme auf. Sie gehen der ganzen Sache lieber von vorneherein aus dem Weg. Das spart die Zeit, die man aufwenden müsste um sich aus dem Staub zu machen, sollte es doch mal schwierig werden. Natürlich gibt es auch andere Wege, solche Situationen zu vermeiden: Sich in ein und dieselbe Person zu verwandeln würde ich persönlich nicht als die beste Alternative bezeichnen, in meinem Bekanntenkreis erfreut sie sich aber dennoch großer Beliebtheit. Ausdrücke wie „Uns gibt es nur im Doppelpack“ oder „Nicht ohne meine Freundin“ erinnern mich eher an siamesische Zwillinge als an ausgewogene Beziehungen. Scheinbar gehöre ich mit dieser Meinung aber einer Minderheit an. Es scheint sich etabliert zu haben, sich selbst aufzugeben, um die Partnerschaft am Leben zu halten.  Wer braucht schon eine von beiden Seiten mit Einflüssen gesteuerte Konversation, wenn man auch einfach gleich das selbe denken kann?

Zwischendrin gibt es noch einige „Normale“. Nicht ganz so verrückt, weniger extrem, dafür aber sehr realistisch. Sie verschwenden ihre Zeit weitaus weniger oft damit sich mit Dingen herumzuquälen, die nicht länger funktionieren. Sie wissen das Liebe temporär sein kann. Dass Liebe temporär sehr schön sein kann. Und dennoch, auch wenn sie fast schon wie ausgestorbene Dinosaurier scheinen, hier und da taucht ab und an ein Romantiker in der Masse auf. Einer derjenigen unter uns, die verzweifelt nach der großen Liebe suchen, während sie sich eigentlich nur in ihren Tagträumereien, den perfekten Tumblr-Liebesszenarios verlieren. Während sie die wahre Welt ausblenden.

Mir ist wohl bewusst, dass es all diese Beziehungstypen schon in früheren Jahrzehnten gab. Ich weiß, dass die Liebe so unterschiedlich ist, wie die Menschen die sie empfinden. Aber egal, wie man es dreht, meine Generation stellt alles auf den Kopf. Und wenn nicht alles, dann zumindest einiges. Wir ver- und entlieben uns heutzutage schneller. Wir gehen uns schneller nah und noch viel schneller auf den Sack. Wir sind immer verbunden, nie allein. Der Partner ist selbst dann da, wenn er weit weg ist. Sehnsucht. Sehnsucht, das ist ein Fremdwort für uns geworden. Sie entsteht nicht mehr, weshalb wir diese Art von Liebe gar nicht mehr erleben, geschweige denn empfinden können. Was wir als Sehnsucht kennen, ist viel mehr körperliche Lust, denn erreichbar sind wir mittlerweile ja immer und überall. Nur anfassen kann man sich übers Display noch nicht.

Lederweste – H&M; Pullover – Urban Outfitters; Hose – Benetton; Schuhe – Asos;                    Tasche – war ein Geschenk:)

Wir lieben anders als unsere Eltern und erst recht als unsere Großeltern. Wir binden uns nicht mehr auf ewig. Wir versuchen es erst gar nicht – Die Dinge müssen einfach sein. Ohne viel Tara. Ohne Drama und ja nicht mit zu viel Anstrengung verbunden. Wir laufen lieber vor unseren Problemen weg, als dass wir versuchen sie gemeinsam zu lösen. Wir machen lieber alles gemeinsam, anstatt uns für die eigenen Interessen einzusetzen. Wir lieben anders, auf eine neue Art und Weise. Wir lieben schnelllebig. Das ist nicht schlecht. Das ist keine Kritik von mir, denn ich kann und will mich gar nicht ausschließen. Wir alle wissen, dass Liebe nur noch in den seltensten Fällen für die Ewigkeit bestimmt ist, noch viel seltener die erste. Wir wissen es alle und wir haben uns damit abgefunden. Jeder auf seine eigene verrückte Weise-

Dieser Beitrag erschien zuerst in Tageszeitungen der Verlagsgruppe Südthüringer Zeitung.

5 Dinge im Februar

Es ist halb sechs abends, wenn ich diesen Text tippe. Es ist düster, nass und kalt. Alles, wonach mir ist, ist die wohlige Wärme meines Bettes und Ablenkung durch Bücher, Netflix und die richtigen Menschen. Diese Stimmung habe ich mir wohl aus dem Februar mitgenommen, denn dieser war vor allem eins – gemütlich.

Freitag ist „Riverdale“-Tag

Ihr wisst, Netflix macht mich schwach. Es wäre also verwunderlich, hätte ich nicht wieder eine Entdeckung gemacht. Im Februar heißt sie „Riverdale“ und ist wohl die beste Mischung aus amerikanischem Highschool-Drama und Mystery, die bisher vorher mir über den Bildschirm geflackert ist. Ein bisschen „Gossip Girl“, ein Tröpfchen „Glee“ und ziemlich viel „Pretty Little Liars“-Charme machen Riverdale zu guter Freitagabend-Unterhaltung. Besonders empfehlenswert ist nicht nur die Performance von Cole Sprouse (der neben enormer weiblicher Begeisterung auch Kindheitserinnerungen in mir weckt), sondern auch der großartige Soundtrack. Gefüllt mit all meinen Lieblingsband und viel Lana Del Ray- Mood läuft er bei mir gerade auf Dauerschleife.

Böhmermann’s back

Ein weiterer audiovisueller Höhepunkt des vergangenen Monates war das Ende der Winter-/Weihnachts-/was-auch-immer-Pause des Neo Magazins. Jeder Donnerstag ohne Jan Böhmermann ist ein verlorener Donnerstag, weshalb ich mich wahnsinnig darüber freue, dass die Trockenphase endlich vorbei ist. Ich liebe diesen Mann. Ich liebe dieses perfekte Gleichgewicht aus politischer Bildung und zum Teil wunderbar-sinnfreiem Humor. Für mich persönlich gibt es keinen besseren Weg zur Meinungsbildung. Solltet ihr euch bisher also darum gedrückt haben – heute ist der Tag für Veränderung in eurem Leben.

Der Deal des Jahres

Kommen wir von Film und Fernsehen, doch gleich zu einem anderen Lieblingsthema meiner Person: Mode. In diesem besonderen Fall sogar zum Icing on the f**king cake, zu DEM Schuh-Deal des Jahres.

Nachdem die Sohle meiner alten Schürstiefel den Geist aufgab, beschloss ich mir Doc Martens zuzulegen, anstatt wieder zu billigeren Boots zu greifen und nur weiter von ihnen zu träumen. Da die vegane Version für knapp 200€ mein Budget allerdings „geringfügig“ überstieg, begab ich mich auf die Suche nach Secondhand-Verkäufen. Ich habe sie gefunden, gut hundert Euro gespart und mich restlos und bis in alle Ewigkeit verliebt. Was will man mehr?

Wann hattest du die letzte Unterhaltung? So ‘ne Richtige.

Neben Schuhen? Freunde. So richtig gute. Und mit diesen Freunden, die Art von Unterhaltungen, nach denen man sich besser fühlt. Irgendwie weitergebracht. Ich brauche gute, tiefgründige Gespräche wie Luft zum Atmen. Sie sind die Grundlage meiner Arbeit, mein Lebenselixier und der letzte Funken, der meinen Glückstopf zum Überlaufen bringt. Dementsprechend glücklich kann ich mich also schätzen im Februar gleich mehrere solcher Unterhaltungen habe führen dürfen. Freunde, solltet ihr meine Texte lesen und euch angesprochen fühlen: Danke, ihr bereichert meinen Tag. Jeden Tag.

Ich will überall hin, nur hierbleiben nicht.

Eine weitere Sache, die mich in den letzten 31 Tagen, aber eigentlich schon seit Beginn des Jahres beschäftigte, ist das Gefühl, dass mir die Decke auf den Kopf fällt. Ich fühle mich eingesperrt. Sehne mich nach neuen Eindrücken, neuen Menschen. Ich muss raus. Ich muss ‘was erleben. Das Fernweh plagt mich, schreit und schlägt um sich. Ich will, ich muss reisen. Am liebsten gleich morgen.

Da das aber leider nichts wird, muss ich mich wohl mit dem Gedanken zufriedengeben, dass ich die Tage bis zu meinem London-Urlaub bereits zählen kann!


Fotos: Johannes Bahr

Nichts vergessen. Nur ‘nen Neuanfang.

In der letzten Zeit ist es ruhig um mich geworden. Zu ruhig. Verdächtig ruhig. Ich war mir uneinig mit mir selbst, darüber wer ich bin, worüber ich schreiben möchte und auch darüber, wie ich beides am besten miteinander verbinde. Das hat seine Zeit gedauert, und wenn ich ehrlich bin, dann muss ich zugeben, dass der Findungsprozess auch immer noch kein Ende hat. Noch lange keins haben wird. Das will und brauche ich gar nicht. Es ist schön, sich weiter zu entwickeln. Es macht Spaß, neue Seiten an mir zu entdecken. Egal, ob wir vom Blog, meiner Schreiberei oder dem schnöden Privatleben reden. Ich bin zufrieden, mit der Welt, wie sie sich dreht. Ich bin zufrieden mit der Veränderung.

Nicht so wirklich happy bin ich nur mit meiner Arbeit. Ich will Texte mit Pepp und ‘nem Statement dahinter. Ich will etwas sagen, nicht bloß schwafeln. Ich will eine klare Linie. In meinen Inhalten. Den Fotos, den Worten dazu. Ich will nichts vergessen, nur ‘nen Neuanfang.

Ich hoffe, ich werde nicht falsch verstanden. Dieser Post soll nicht das Ende dieses Blogs einläuten. Er ist viel eher die Ankündigung einer Renovierung. Altes fliegt raus, Neues kommt rein. Er ist der erste Pinselstrich auf einer Leinwand, die ich erst noch bemalen will.


Bloggen macht mir immer noch Spaß. Das Schreiben erfüllt mich und für die Tatsache, dass ich einen Platz im Internet gefunden habe, an welchem ich mich kreativ ausleben kann, bin ich sehr dankbar. Dankbar. Diesen Ort aufzugeben käme mir niemals in den Sinn. Ich liebe ihn – nur meinen Lebensumständen muss er hin und wieder angepasst werden. Vielleicht muss ein neuer Name her. Vielleicht muss ich mein Konzept etwas überarbeiten.

Das ist schon ok. Der Weg ist das Ziel. Dieses Ziel wird die Arbeit wert sein. Ich will und ich werde mich wohlfühlen mit dem, was ich tue. Sehr wohl sogar. Die erste Kerze brennt schon, jetzt zünde ich die zweite an. Ich will nichts vergessen, nur ‘nen Neuanfang.

Ich habe schon so oft geschrieben, dass ich kein Fashionblogger bin, jetzt werde ich diese Worte wohl auch in die Tat umsetzen. Das Leben hat so viel mehr als nur Mode zu bieten, auch wenn sie wohl immer ein großer Teil meiner Geschichte bleiben wird. Mode ist Kunst – und Künstler, das ist es, was ich sein will. Aber nicht nur das: Ich möchte etwas Gutes tun. Den Wert von Kultur und Bildung will ich vermitteln. Aufzeigen, wie schön und wie einfach es sein kann, die Welt zu retten. Demzufolge werdet ihr ab jetzt vermehrt eigene Prosatexte und Gedichte von mir zu lesen bekommen. Buchempfehlungen, Filmreviews. Post zu veganem Leben, tierversuchfreier Kosmetik und dem Fußabdruck, den ich auf dieser Welt hinterlassen will. Zudem werde ich auf Deutsch bloggen. Meine Muttersprache feiern. Und die Tatsache, welche sprachlichen Möglichkeiten sie mir gibt. Wer weiß, vielleicht schaffe ich es sogar ab und an einmal lustig zu sein.

Von jetzt an heißt es Qualität statt Quantität. Bei allem, das ich anpacke. Und glaubt mir, das könnte einiges werden. Ich sprudele über vor Ideen, habe noch zwei weitere Projekte im Hinterkopf. Freude. Herzklopfen. Zufriedenheit. Dieses gute Gefühl ganz tief drinnen. Ich will nichts vergessen, nur ‘nen Neuanfang.


Photos: Johannes Bahr 


Mantel – H&M (ähnlich HIER)

Kleid – Daisy Street (in anderer Farb-Kombi HIER)

Schuhe – Reno (ähnlich und vegan HIER)

Die Große Liebe.

Ihre Liebe war faszinierend. Nicht, dass sie selbst viel davon bemerkten. Für sie war es alltäglich. Ganz normal. Für sie war dieses Miteinander nichts Außergewöhnliches. Selbstverständlich vielleicht sogar.

Es passte. Es hatte Klick gemacht. Feuerwerk. Schmetterlinge im Bauch. Und seitdem war alles gut. Nicht perfekt, aber nahe dran.

Was für die Beiden keine große Sache war, war für den Rest der Welt vor allem das. Etwas ganz Großes. Die größte Sache der Welt. Die große Liebe.

Die Erkenntnis dessen schwang in der Atmosphäre des Raums, eine unausgesprochene Tatsache. Die Knospen dieser Liebe reiften überall: In der Art, wie er sie ansah. In jeder Bewegung, die sie machte. Ihr tänzelnder Schritt; seine strahlenden Augen. Für die Außenwelt schien die ihre wie eine Zuckerwattewelt. Rosarot und klebrig süß. Gebaut auf luftig geschlagenen Wolken. Für die Außenwelt schien alles perfekt. Das fulminante Finale einer romantischen Komödie.

Doch nichts ist perfekt, nicht mal die Liebe. Nicht mal die große Liebe. Der schöne Schein trügt. Irgendwann bröckelt jede Fassade.

Im Grunde waren sie ganz normal, ein alltägliches Pärchen. Menschen wie Du und Ich. Menschen, die sich liebten, sich hassten; sich in den Armen lagen und sich die Köpfe einschlugen. Das, und alles zwischendrin. Ihre Liebe war nicht perfekt, vielleicht nicht mal die große. Und trotzdem, sie war das Kämpfen wert. Jedes nette, jedes schlechte Wort. All die Fetzen, die flogen. Kein Streit war schrecklich genug, denn es waren die schönen Momente, die zählten. Die ausgehfeinen Momente. Die vorführbaren. Diese Momente machten die Liebe perfekt. Für sie, für ihn, vor allem aber für alle anderen.

Eigentlich waren sie ein ganz normales Paar, umgeben von Illusionen. Zwei Schauspieler, Liebhaber, Menschen. Menschen. Menschen wie Du und Ich. Die Fassade bröckelt, ja, aber sie lässt sich restaurieren. Auf Vordermann bringen, auf Hochglanz polieren. Baumängel lassen sich vertuschen. Vertuscht man sie nicht zu lang und sind sie nicht allzu groß, so haben sie noch kein Haus zum Einsturz gebracht.

Ich wollte so lange sein wie sie und meine eigene Traumwelt haben. Ich wollte selbst zwischen Zuckerwatte leben. Ich wollte solange sein wie sie, bis ich irgendwann vergaß, dass wir eigentlich ein und dieselbe waren. Menschen mit Sehnsüchten und Träumen. Mit Sorgen und Wut. Im Bauch, im Kopf, im Herzen. Menschen wie Ich und Du.

Die Liebe ist nicht perfekt – nicht heute, nicht gestern, nicht morgen. Groß? Groß vielleicht. Und wenn auch nicht, dann wenigstens menschlich.

4 Tipps Für Mehr Sportliche Motivation.

Ich weiß, ich weiß – Alles schön gehört. So circa eintausend Mal. Jeder dritte Blogger schreibt übers fitter werden, auf Youtube widmet sich der ein oder andere noch viel ausgiebiger darüber und die Frauenmagazine – Von denen wollen wir gar nicht anfangen.

Uns wird viel zu oft (immer noch) ein falsches Bild von Fitness und gesunder Ernährung gemacht. Der Weg zum Traumkörper ist nicht immer rosarot. Die meiste Zeit ist er ziemlich ätzend. Ich spreche aus Erfahrung, denn seit Dezember arbeite ich wieder aktiv an meiner Fitness. Die folgenden Tipps sind also nicht random aus der Luft gegriffen. Sie basieren auf Erfahrung, wenn auch auf ziemlich kurzfristiger und bisher bewährt.

SUCH DIR EINEN WORKOUT-BUDDY

Ich meine es ernst. Sich allein ins Fitnessstudio zu schleppen, kostet wesentlich mehr Überwindung als der Gang zum Laufband, den man Hand in Hand mit einem Freund verrichtet. Mich persönlich motiviert es total jemanden zu haben, an und mit dem ich mich messen kann. Eine Empfindung, mit der ich sicherlich nicht allein bin. Außerdem braucht man zwischen all dem Sport hin und wieder jemanden zum Reden, Lachen und GANZ WICHTIG Hilfestellung geben.

TRACKE DEINEN ERFOLG

Kalorien zählen nervt, und einen Prozess sieht man auch nicht, wenn man täglich auf die Waage steigt bzw. sich das Maßband um die Taille hält. Ich kenne das. Und habe es aufgegeben für mich persönlich optimiert. Der App/Google Play Store ist nämlich voll mit großartigen Tracking Apps, die das öde Kontrollieren von Nährwertangaben und Errechnen des BMI für uns übernehmen. Zudem ist es eine unglaubliche Motivation die eigenen Fortschritte in Form von Pixeln und fancy Kurven auf dem Smartphone zu sehen, denn ungeduldig wie wir Menschen sind, halten uns solche Ergebnis am ehesten am Ball. Ich persönliche benutze LIFESUM, eine App die nicht nur Kalorien zufuhr trackt, sondern gerade für mich als Vegetarier (und angehender Veganer) sehr hilfreich ist, um zu überwachen, ob ich auch alle Nährstoffe zu mir nehme.

SEI NICHT ZU HART MIT DIR SELBST

Wahrscheinlich bin ich die Letzte, die mit diesem Ratschlag um sich werfen sollte. Die Königin der Selbstkritik. Aber –  und ich beginne auch langsam aber sicher das für mich selbst einzusehen – es ist die Wahrheit. Es bringt doch nichts, sich für jedes Gramm zu viel zu tadeln. Wochenlang in Unzufriedenheit zu baden, nur weil man einmal das Fitnessstudio skippen musste. Es ist sinnlos und auf Dauer nicht sonderlich gesund sich für den eigenen Körper zu schämen. Das weiß ich jetzt. Ich hoffe Du, vor dem Bildschirm weißt es auch. Hab Dich selbst gern. Das ist die beste Motivation.

LAST BUT NOT LEAST: MACH DICH HÜBSCH

Und wenn wir schon mal von Selbstliebe reden: Schlapperpulli und Jogginghose motivieren mich nicht unbedingt dazu aufzustehen und mich zum Training zu bewegen. Ein schönes Outfit dagegen umso mehr! Bei Sportsachen greife ich sogar ab und an zu etwas Farbe, die sofort gute Laune macht. Und das obwohl sie im Kontrast zu meinem hochroten Kopf oft an den Colourblocking-Trend von 2014 erinnert. So oder so ähnlich, komme ich also daher:

Sneaker // Shirt // Sport-BH // Hose // Rucksack

Wie bereits erwähnt sind meine Tipps natürlich nicht allgemein gültig. Ich habe weder viel Ahnung von Sport, noch von Diäten oder ähnlichem Abnehm-/Gesünder-Leben-Kram (was nicht heißt, dass ich nicht gerne etwas mehr davon hätte). Falls ihr also wirklich etwas lernen wollt und mehr Input braucht, als die Meinung einer 18-Jährigen, dann sind an dieser Stelle wohl die Experten gefragt. DIESEN ARTIKEL des Onlineshops Sportscheck zum Thema Laufen fand ich persönlich zum Beispiel ziemlich hilfreich.

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