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5 Dinge im März

Ich weiß nicht, ob es die Vorfreude auf meinen London-Trip wahr, die den März so langsam vergehen ließ, um mich auf die Folter zu spannen oder ich einfach nur jegliches Zeitgefühl verloren habe. Ich für meinen Teil bin froh, dieser Monat zwischen Winter und Frühling, der nichts Halbes und nichts Ganzes ist und für mich einige Höhen und Tiefen bereit hielt. Welche, das erfahrt ihr im heutigen Rückblick:

ED SHEERAN’S „DIVIDE“

Beginnen wir den März-Rückblick doch mit einer Sache, die mein Gemüt in den vergangenen Wochen ungemein aufhellte und nein, dabei handelt es sich nicht um den Sonnenschein. Meine Glücksquelle war nicht das schöne Wetter, sondern das neue Ed Sheeran-Album. Ein bunter Mix aus dem romantischen Herzschmerz, für den ich den Briten so sehr liebe, ein paar musikalischen Experimenten und einer ordentlichen Portion irischer Einflüsse, der meine Glückshormone tanzen und mich in Erinnerungen an meinen Dublin-Aufenthalt schwelgen lässt.

Normalerweise bin ich kein allzu großer Fan von Pop-Musik, da sie mir oft schnell auf die Nerven geht, aber für „Divide“ mache ich gerne eine Ausnahme.

HIER geht’s zum Album auf Spotify. Mein momentaner Lieblingssong: „What do I know“.

 

FRÜHLINGSGEFÜHLE

Um aber nochmal auf das Wetter zu sprechen zu kommen: Natürlich war es bombastisch!

Auch wenn ich eigentlich ein Herbst-Kind bin, freut es mich unheimlich zu sehen, dass der Frühling endlich Einzug hält und die Natur wieder zum Leben erwacht. Der warme Sonnenschein, gepaart mit dieser frischen Brise, die irgendwie nach Neubeginn riecht – Ich schwöre, so könnte sich Deutschland gerne das ganze Jahr über zeigen.

DIE HOSENLIEBE MEINES LEBENS

Passend zum Frühlingsanfang hat es auch in meinem Kleiderschrank zu „blühen“ begonnen. Die Jeansabteilung ist um DIESES gute Stück mit Stickereien erweitert wurden. Als ich sie in Frankfurt auf einer der Puppen entdeckte, verliebte ich mich binnen Sekunden. So richtig.

Meine Liebe blieb nicht unerwidert – Die Jeans sitzt perfekt, macht einen schönen Po und ist jetzt schon ein essenzieller Teil meiner Garderobe geworden. Ich weiß, es klingt kindisch und ich fühle mich auch ein bisschen schlecht, weil ich derartige Gefühle zu einem Kleidungsstück aufbaue, aber ich liebe sie.

Gestylt habe ich die Jeans bereits in DIESEM Post.

100% PFLANZLICH

Wie bereits im letzten Post erwähnt, habe ich im März vier Wochen damit zugebracht, mich vegan zu ernähren und während dieser Zeit den Veganismus tatsächlich als eine Ernährungsalternative für mich entdeckt.

Ich fühlte mich fitter, frischer sowie emotional stabiler als sonst und habe (den Kuchen meiner Mama ausgeschlossen) auch nichts wirklich vermisst. Stattdessen war meine Ernährung wahnsinnig gesund und abwechslungsreich.

100%ig vegan werde ich wohl bis zu meinem Auszug nächstes Jahr nicht, aber bis dahin habe mir ein zumindest zu 80% rein pflanzliches Leben vorgenommen.

 

DIE SACHE MIT DER FREUNDSCHAFT

Als fünften Punkt meiner Liste, habe ich dieses Mal einen ernsteren gewählt. Das Leben ist schließlich nicht immer nur Zuckerwatte und Vanilleeiscreme. Kein Favoriten-Post.

Wie scheiße es manchmal sein kann, durfte ich im März selbst erfahren. Nach langem Hin und Her musste ich mir eingestehen, dass nicht alle Menschen für immer dieselbe Rolle in meinem Leben spielen und das zu einer Freundschaft mehr gehört, als die Tatsache, dass man sich gut leiden kann. Freundschaften verblassen mit der Zeit, ohne dass irgendwer es so wollte. Man lebt sich auseinander und bemerkt irgendwann plötzlich, wie fremd man sich doch ist. Mir ist durchaus bewusst, wie blöd es klingt, aber so schwer es auch ist, ich habe eingesehen, dass es manchmal besser ist, einfach loszulassen. Weiterzuziehen. Nicht, weil alles scheiße war, sondern damit die schönen Erinnerungen nicht von schlechten überlagert werden.

Ich freue mich immer noch dich zu sehen, mich mit dir zu unterhalten, mit dir zu lachen. Aber wenn wir am Ende des Tages unsere Wege gehen, ich meinen und du deinen, dann ist es okay.

Warum ich schreibe. Und warum es manchmal sogar unter die Haut geht.

Das Schreiben hat sich in meinem Alltag manifestiert, sich eingetreten wie ein Splitter und ist nun tief verankert. Es ist ein Teil von mir geworden. Ein Teil, den ich nur ungern wieder missen wöllte, aber dennoch – Es war nicht immer so.

Ich bin mit Büchern aufgewachsen. Mir wurde vorgelesen, seit ich mich erinnern kann und als ich dann endlich selbst Wörter aus all den Buchstaben bilden konnte, verschlang ich die Werke meiner Lieblingsautoren erst recht. Im Fließband-Rhythmus. Es dauerte also nicht lang, bis ich selbst begann, mir Geschichten auszudenken, fremde Welten zu erfinden. Es dauerte nicht lang, bis mein Kopf zum ersten Mal in meinem Leben nicht mehr zu Ruhe kam. Die Ideen wurden bunt und laut. Meine Kreativität trug Blüten. Ich schrieb meine ersten Geschichten, aber sie waren noch lange nichts Besonderes für mich. Sie waren die Geschichten einer 10-Jährigen. Einem Mädchen, dass sich ausprobiert, so wie alle anderen auch. Das Schreiben war damals nur eine Phase, auch wenn ich spürte das es mir lag.

Es dauerte eine ganze Weile, drei/vier Jahre vielleicht ehe ich wieder auf den Geschmack kam. Ehe ich erneut für mich erkannte, was ich eigentlich am besten konnte. Dazwischen lag eine Phase zwischen Mangas, Zeichenpapier und großen Kunstträumen. Ich träumte davon Comics zu veröffentlichen, Jahre bevor ich mich traute einen meiner Texte ins Netz zu stellen. Und dennoch, ich tat es nie. Ich war nicht ausdauernd genug. Ich weiß nicht, ob ich irgendwann einsah, dass mir das Talent fehlte oder ich meine Ambitionen Mangaka zu werden nur aus bloßer Unzufriedenheit mit meinen Fortschritten unbeachtet in eine Ecke stellte als wären sie ein altes Spielzeug.

Ich kann es nicht sagen, aber so oder so, ich bereute es nicht. Ich bereue es bis heute nicht. Denn ich fand schnell eine neue Leidenschaft und ich brannte für sie wie für nichts zuvor. Ich entdeckte FanFiction für mich und lernte diese Art von Geschichten schnell lieben. Es machte mir Spaß neue Wege für geliebte Charaktere aufzuzeigen. Es war ein gutes Gefühl das verhasste Ende in ein für mich lohnenswerteres zu verwandeln. Das Zeichnen wurde Mittel zum Zweck, ein Werkzeug, um die Figuren in meinem Kopf zu visualisieren. Das ist es bis heute geblieben.

Ich liebte es Geschichten zu erzählen. Ich liebe es immer noch. Ich werde es wohl auf ewig lieben. Nachdem ich einmal begonnen hatte zu schreiben, hörte ich nicht mehr auf und aus bereits bestehenden Charakteren wurden irgendwann eigene. Ich konnte dem Wirrwarr in meinem Kopf endlich Herr werden, sei es nun über fiktionale oder kritische auf die reale Welt bezogene Texte.  Das Schreiben beruhigte meine Seele, wurde für mich die Therapie, nach der ich gesucht hatte. Eine Art mich auszudrücken, ohne mich zwingend jemandem zu offenbaren. Eine Art meine Gefühle und Gedanken loszuwerden und mich mit ihnen zu arrangieren. Das Schreiben heilte mich von ihnen und machte mich glücklicher denn je. So kitschig es auch klingt – Das Schreiben ist meine erste große Liebe.

Irgendwann kam dann der Blog dazu, weil es mir doch so viel Spaß machte, mich im Internet auszutauschen. Dabei wollte ich aber vor allem eins: Dazugehören. Eine dieser wunderhübschen, überall gefeierten Bloggerinnen werden. Mein Geld damit verdienen, in schönen Klamotten vor der Kamera zu posen. Dass zum Blogger-Dasein mehr als nur gutes Aussehen gehört und dass meine Liebe zur Mode zwar stetig wuchs, aber nie groß genug war, um mich voll und ganz auszufüllen, begriff ich erst im letzten Jahr wieder. Ich schrieb erneut halbe Romane. Über mein Leben, über das Leben der Anderen. Ich schrieb und schrieb und schrieb. Bin sozusagen „back to the roots“ gegangen. Und glaubt mir oder glaubt mir nicht, es tat mir gut. Es befreite. Erst recht, als ich meine erste Kurzgeschichte auf dem Blog veröffentlichte und ausschließlich gutes Feedback bekam.

Plötzlich wusste ich wieder, warum ich eigentlich bloggte. Wer ich eigentlich war. Keine Modebloggerin. Zumindest keine „Richtige“. Ich liebe es zu schreibe. Kreativ zu sein. Und irgendwann will ich ein Autor sein. Denn Literatur ist Liebe. Schmerz. Fantasie. Glück. Philosophie vielleicht. Aber vor allem Liebe. Liebe, die in meinem Fall nicht nur ins Herz, sondern unter die Haut geht.

Im Dezember habe ich mich tätowieren lassen. Zum aller ersten Mal. Und auch wenn ich der Meinung bin, dass Tattoos manchmal auch einfach nur ästhetische Zwecke erfüllen müssen, so war dieses dennoch eine Liebeserklärung. Eine Liebeserklärung an meine Heimat in der realen Welt und an die, die ich zwischen den Worten all der Bücher, die ich gelesen und Zeilen, die ich geschrieben habe, fand.

Gute Vorsätze und Schlechte Angewohnheiten.

Hallo 2017. Hallo, neue unbekannte Möglichkeiten. Neues Jahr, Neues Glück. Heißt es nicht so? Sollen wir uns nicht neu versuchen? Uns ausprobieren. Uns zum Besseren wenden. Entwickeln zumindest. Wenn nicht wir alle, dann wenigstens ich – soweit zumindest der Plan. Ich habe nicht vor meine Person um 180 Grad zu drehen, habe keine langen Listen mit Vorsätzen geschrieben. Bis heute Morgen hatte ich mir im Grunde noch gar keine Gedanken gemacht. Weder darüber, was das neue Jahr für mich bereithalten könnte, noch wie ich es für mich nutzen könnte. Ich will mich ja wirklich nicht um 180 Grad drehen, ich bin doch eigentlich ganz zufrieden. Hier und da ein bisschen feilen, das ist der Plan.

Ich bin kein Mädchen, für lange Listen. Für endlos viele Vorsätze. Aber ein paar Dinge habe ich doch geplant:

 „Eigenliebe ist der Beginn einer lebenslangen Leidenschaft.“ – Oscar Wilde

Ich habe mir zum Beispiel vorgenommen, mich selbst mehr zu lieben und mir damit wohl eine der schwersten Aufgaben gestellt. Mir, dem alteingesessenen Selbstkritiker. Ich will an mich denken und mir selbst Gutes tun, geistig als auch körperlich. Das heißt Wasser trinken, Sport machen und gesund (sowie möglichst vegan) ernähren, um die schlechte Haut, aber auch mein vollkommen fehlgeleitetes Körpergefühl in den Griff zu bekommen. Und zwar so richtig. Aber ich will noch viel mehr als das. Ich möchte mich akzeptieren, als der Mensch der ich bin, denn daran kann ich nichts ändern. Ich möchte mich selbst glücklich machen, mich befreien und irgendwo auch loslassen. Damit ich endlich meine Flügel ausbreiten und fliegen kann. Das bedeutet zwar genauso, dass ich mich von negativen Einflüssen lossagen muss, und ich bin mir sicher hier werde ich mich an der ein oder anderen Stelle mehr als schwer tun, um am Ende einzusehen, wie stark ich ohne sie bin.

Die Selbstliebe wird ein ziemlicher Brocken. Nicht leicht aus dem Weg zu räumen. Aber irgendwann musste ich ja anfangen – Schließlich werde ich mich niemals los.

„Durch jedes freundliche Wort wird unsere Welt ein bisschen menschlicher.“ – Ernst Ferstl

Ich sollte wohl oder übel auch etwas freundlicher werden, denn das bin ich nicht unbedingt. Begeistert ja, aber nicht immer die Netteste. Ich fahre schnell aus der Haut, denke zu wenig nach und bin auch dann extrem ehrlich, wenn es angebrachter wäre den Mund zu halten. Auch hier meine Devise: Ich muss mich nicht umkrempeln. Ich kann es gar nicht. Aber ein klein wenig Disziplin in dieser Hinsicht würde mir sicher gut tun. Und niemandem wehtun. Ganz im Gegenteil – Ich kann die Welt dadurch nur besser machen.

„Stress ist ein Radiergummi für meine Kreativität.“ – Marina Zuber

Der Stress und die Kreativität sind zwei Themen, die mich beschäftigen, wohin ich gehe. Ständig, überall, Tag wie Nacht, finde ich Dinge, die mich inspirieren. Die meine Ideen anregen. Am liebsten würde ich all diese Ideen umsetzen. Sie in meinem Kopf einfangen und aufs Papier bringen. Nicht 99% schlichtweg vernachlässigen, weil ich mich unter Stress gesetzt fühle. Von der Schule, dem Blog, dem Druck meinen Weg zu finden.  2017 möchte ich die Dinge ihren Lauf nehmen lassen und vor allem eins sein. Kreativ. Durch meinen Stress blockiere ich mich nur, erreiche gar nichts von dem, was ich mir vorstelle. In diesem Jahr wird also einen Gang runtergeschraubt – zu viel bringt zu wenig. Und für zu wenig habe ich nun wirklich keine Zeit.

„Nur Reisen ist Leben, wie umgekehrt Leben Reisen ist.“ – Jean Paul

Während ich bisher nur von Angewohnheiten geschrieben habe, soll es jetzt auch um etwas gehen, dass mir mindestens genauso am Herzen liegt wie mein Seelenheil. Nein. Das ist nicht der richtige Ausdruck. Das Reisen ist viel mehr als das, es trägt aktiv zu meinem Wohlergehen bei. Im letzten Jahr ist meine Reise-Bucket-List um mehrere Seiten länger geworden. Island. Asien. Europäische Hauptstädte. Ich könnte euch tausend Texte darüber schreiben, was ich in den nächsten Jahren sehen will, aber in diesem soll es mir um mehr gehen, als nur darum neue Welten zu entdecken. In diesem Jahr möchte ich erst einmal all die Menschen wiedersehen, die ich schon viel zu lange vermisse und deren Gesichter mir viel zu selten unter die Augen kommen. Orte besuchen, die ich schon viel zu lang nicht mehr erkunden konnte. Bereits geplant sind Trips nach London, Oldenburg und Spanien – aber mit Wochenenden in Berlin und Amsterdam liebäugle ich trotz allem.

„Veränderung ist das Salz des Vergnügens.“ – Friedrich Schiller

Ich habe meine kreative Arbeit ja bereits erwähnt. Hier auf dem Blog und überhaupt irgendwo. Ich weiß, was ich schrieb. Dass ich die Dinge auf mich zukommen lassen will. So nach dem Motto: Nehm‘ mit was kommt.  Aber ich wäre ich nicht ich, würde ich nicht jetzt schon den Kopf voll haben. Voll von neuen Projekten und alten Vorhaben. Und es gibt einiges zu tun:

Ich musste feststellen, dass ich mich immer weniger identifizieren konnte, mit dem was ich schrieb. Meine Texte wurden immer flacher, verloren an Tiefe. Sodass man den Boden irgendwann schon von weitem sah. So sehr ich Mode liebe, ich musste feststellen, dass ich kein Fashionblogger bin. Keiner im eigentlichen Sinne zumindest. Ich will Geschichten erzählen. Etwas Eigenes machen. Schöpfer sein. Ich will zurück zu meinen Wurzeln. Ich will schreiben. Schreiben. Schreiben – die Welt in Worte fassen und für euch greifbar machen. Meine Welt. Erstmal nur in Wort und wer weiß, vielleicht auch irgendwann in Bild und Ton.

 

Ich bin kein Mädchen für lange Listen. Und trotzdem schreibe ich sie.

50 Dinge, die ich im Jahr 2016 gelernt habe.


Wenn ein Jahr zu Ende geht, wird es Zeit die Dinge noch einmal zu reflektieren. Sich Gedanken zu machen. Was war gut? Was war schlecht? Was könnte man beim nächsten Mal besser machen? Es scheint fast so als würde man einen Text gegenlesen, den man vor Ewigkeiten begonnen hat.

Ich lege mich hin und starre an die Decke. Vor meinem inneren Auge läuft das vergangene Jahr ab wie ein Film. Ich erinnere mich zurück und rolle 12 Monate von hinten auf. Alles fällt mir wieder ein: All die Dinge, die ich getan habe, die ich erlebte. Aber auch alles, das mich runterzog, mich traurig machte. Alles, was ich nicht getan hatte. Ich erinnere mich zurück und beginne zu schreiben. Keine zusammenhängende Geschichte, keinen Essay, kein Gedicht – Ich kritzele meine Gedanken auf Papier, forme sie zu Lektionen und verinnerliche sie. Man soll doch schließlich lernen aus den Dingen, die man tut. Und ich habe gelernt, auch wenn es hin und wieder auf die harte Tour passierte.

 

Ich habe so viele Dinge gelernt – eine solche Masse an Erfahrungen gesammelt, dass ich sie niemals alle in einen Text zwingen könnte. Also mache ich mir die Mühe sie zu komprimieren. 50 Lektionen, die 2016 mir erteilte:

  1. Menschen verändern sich. Ob wir wollen oder nicht.
  2. Sport ist kein Mord. Aber zeitaufwendig, teils furchtbar anstrengend und in meinem Fall bitterlich nötig.
  3. Man sollte niemandem hinterherlaufen, der einen schon längst abgehangen hat.
  4. Manchmal gibt es Tage, die sind scheiße. Zum Heulen scheiße. Aber das ist ok.
  5. Tattoos sind eine schöne Sache, die uns nur noch individueller macht, und deshalb jeden Schmerz wert.
  6. Einer unbeteiligten Person sein Leid zu klagen, kann sehr befreiend sein, das Gegenüber allerdings auch mächtig überfordern.
  7. Hört auf eure Großeltern. Sie haben einen guten Riecher für die Wahrheit.
  8. Vereinbarungen sollten immer von zwei Parteien getroffen werden und nicht nur im Kopf einer.
  9. Groß zu träumen ist wunderbar. Solange man in kleinen Schritten denkt.
  10. Es gibt die Menschen, die deine Gedichte übersehen und die, die dir selbst welche schreiben.
  11. 18 hin oder her, wirklich anders fühlt man sich nicht.
  12. Es gibt fast immer wichtigere Dinge, aber nichts ist wichtiger als Freundschaft.
  13. Nicht jedes Problem löst sich einfach so von allein.
  14. Aber manchmal hilft ein bisschen Abstand trotz allem.
  15. Manche Dinge entwickeln erst mit der Zeit einen besonderen Charme.
  16. Und dennoch: Nicht alles ist für die Ewigkeit.
  17. Die bedeutendsten Grundsteine einer Beziehung sind Vertrauen und Kommunikation.
  18. Oft fehlt es an beidem.
  19. Zweite Chancen lohnen sich. Allerdings sind sie auch verdammt harte Arbeit.
  20. Dritte und vierte Chancen dagegen zahlen sich auch mit viel Mühe nicht aus.
  21. Ein Handy mit einem in die Jahre gekommenen Akku ist zu nichts zu gebrauchen.
  22. Manchmal sind es die Freunde, die am weitesten entfernt sind, auf welche man sich immer verlassen kann.
  23. Dublin ist eine wunderschöne Stadt.
  24. Und die Iren mindestens so freundlich wie alle immer sagen.
  25. Nur ihr Akzent ist gewöhnungsbedürftig.
  26. Freunde auf der ganzen Welt zu haben ist großartig.
  27. Reisen befreit den Geist.
  28. Es gibt für jeden Topf einen Deckel? Nonsense. Es gibt so viele mehr.
  29. Ich kann auf mich selbst aufpassen. No Mutti Needed.
  30. Fliegen ist sehr entspannend.
  31. Es gibt mehr als nur DEN Einen. Zu wissen, für welchen man sich entscheiden soll – das allein ist schwer.
  32. Nichts lässt einen Menschen weiter wachsen, als neue Herausforderungen.
  33. Stille Wasser sind tief. Und ja, teilweise tatsächlich dreckig.
  34. Überlege gut, wem du dein Herz öffnest. Nicht jeder weiß es zu schätzen.
  35. Es gibt Gruppen, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt sind.
  36. Ein Jahr Wartezeit kann sich anfühlen wie eine Ewigkeit.
  37. Für Game of Thrones würde ich diese Ewigkeit aber jederzeit ertragen.
  38. Wünsche ändern sich.
  39. Und so richtig wissen, was ich vom Leben will, tue ich immer noch nicht.
  40. Manche Menschen kommen immer wieder zurück. Wie Pickel. Oder Herpes.
  41. Es ist nicht alles Gold, was glänzt.
  42. Sowie nicht alles glänzt, was Gold ist.
  43. Es ist erschreckend und wunderbar zugleich, festzustellen wie viel Zeit man doch mit Netflix verbringen kann.
  44. Enttäuschung und Schmerz sind die besten Helfer beim Schreiben.
  45. Und Schreiben ist die beste Therapie.
  46. Der realen Welt kann man sich nicht entziehen, egal wie gerne man es wöllte.
  47. Ein Tag im Disneyland und alle Sorgen sind vergessen. Zumindest für 24 Stunden.
  48. Menschen kommen und gehen, während man selbst immer bleibt.
  49. Ich mag zwar schwierig sein, aber ich komme damit klar.
  50. Nicht all die Dinge, die man sich am Anfang eines jeden Jahres vornimmt, setzt man auch wirklich in die Tat um.

Ich könnte noch tagelang weiterschreiben. Aber ich tue es nicht. Die meisten dieser Dinge werden sowieso niemandem unbekannt vorkommen. Jeder lernt für sich allein, aber irgendwie lernen wir trotzdem alle so ziemlich dasselbe. Und wir werden es wieder tun. Im nächsten Jahr und in dem danach. Bis es irgendwann nichts mehr zu lernen gibt.

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr. Passt gut auf euch auf, nehmt euch vor Böllern in Acht, trinkt euch bitte nicht ins Koma und schaut auch im neuen Jahr wieder bei mir vorbei.

xx

18 Facts About Me

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DEU: Stellt euch vor, wer jetzt erwachsen ist! Jap, ich. Auch wenn ich noch lange nicht so aussehe und es wahrscheinlich auch erst  tun werde, wenn sich die ersten Falten zeigen. Never mind. Zur Feier des Tages wollte ich heute “ausnahmsweise” mal etwas persönlich werden (denn meine Kolumnen sind ja alles andere als persönlich) und ein paar Fakten über meine Person mit euch teilen. Ein paar etwas unerwartete und hoffentlich auch hier und da ein ganz kleines bissen lustige Fakten. Also dann:

  1. Meine Lieblingsfarbe ist grün, auch wenn ich nichts (aber auch gar nichts) Grünes besitze.
  2. Fred und George Weasley waren meine Kindheits-Chrushes und bestimmen bis heute meine Idealvorstellungen vom anderen Geschlecht. So richtig sexy wirkt man(n) auf mich nur dann, wenn man Humor, Cleverness und Kreativität miteinander verbindet und cool wirkt, obwohl man sich noch so lächerlich macht
  3. Abgesehen von den Weasley-Attributen, macht nichts einen Mann attraktiver als Bartwuchs (oder lange Haare, da bin ich ganz frei)
  4. Die Idee für mein erstes Tattoo entwickle ich nun schon seit gut 2 Jahren. Bald geht sie dann unter die Haut – der Termin steht bereits!
  5. Meine schönste Kindheitserinnerung: Das Singen auf einem Kamelrücken für einen tunesischen Kameltreiber (Ich war drei und er liebte mich).
  6. Früher wollte ich Rockstar werden. Ich wäre es auch heute noch unfassbar gerne, aber dazu fehlt mir leider das Talent.
  7. Ich mach Sympathie sehr oft von der Stimme eines Menschen abhängig.
  8. Ich bin der geborene Widerspruch: Laut, exzentrisch und mit Hang zur Übertreibung und trotz allem jemand, der sich auch mit einem Buch allein zuhause verkriecht und damit mehr als glücklich ist.
  9. “Frodo Beutlin” ist meine zweite Identität. Mein Freund erklärte mir eines Tages ich sollte ‘schön auf den Ring aufpassen und meine Füße rasieren’. Tja, seitdem bin ich als Hobbit enttarnt.
  10. Und weil der letzte Fakt noch nicht geeky genug war: Irgendwann schaffe ich mir einen schwarzen Kater an und nenne in Jon Snow.
  11. In der ersten Klasse beschloss ich in der vierten Klasse Superheldin zu werden. Wie ich seht, ging mein Plan nicht auf.
  12. Ich glaube nicht an kleinschrittiges Denken und bin der Meinung, nur wer seine Ziele hochsetzt und groß träumt, kann Großes erreichen.
  13. In meiner Zukunftsvorstellung existiert kein klassisches Familien-Bild. Kein Vorstadthaus mit Mann und Kindern. Aber ein Loft in London wäre ganz nett.
  14. Ich kann mich nicht erinnern, jemals auch nur den Ansatz von Interesse für Vögel gehegt zu haben.  Ich habe eine Abneigung gegen sie. Insbesondere gegen Hühner.
  15. Auch wenn ich mir ständig einrede, dass ich nur mir selbst gefallen muss, erwische ich mich ständig dabei, mir zu wünschen, von allen geliebt zu werden.
  16. Seit das erstes englisches Wort  meinen Mund verlassen hat, leide ich unter akutem Britannien-Fieber. Meine Obsession reicht weit  über die Mode hinaus (auch wenn Londoner Street-Style mehr als inspirierend ist). Vom Tee bis zur Queen – ich liebe alles und für einen britischen Akzent würde ich vermutlich töten.
  17. Seit ich das Schreiben für mich entdeckt habe, weiß ich, dass ich mit nichts anderem meinen Lebensunterhalt verdienen möchte.
  18. Ich mag zwar jetzt erwachsen sein, dass bedeutet aber nicht, dass ich es auch wirklich bin. Ich immer noch Spaß haben wie eine Dreijährige.

ENG: Guess who’s an adult now? Yess, I am although I still don’t look like it. To celebrate I wanted to share some more personal facts with you guys (as if my columns wouldn’t be personal enough). Some unexpected and hopefully a tiny bit funny facts. So, :

  1. Green is my favourite colour although I don’t own a thing (really, nothing) that’s green. 
  2. Fred and George Weasley are my childhood chrushes and still influence my thoughts on the perfect man. My dream boy must combine humour, cleverness and creativity but also look charming while making an absolute fool of himself. 
  3. Besides everything Weasley, nothing is more attractive than a five-day-old beard. 
  4. I’m tinkering on the idea of my first tattoo for over two years now. Soon it will get under the skin – an appointment is already set. 
  5. My favourite childhood memory: Singing to a Tunisian cameleer (I was three years old and he loved me).
  6. When I was younger I wanted to be a rockstar and I still would like to be one, but sadly don’t have any talent. 
  7. I often decide wether I have sympathy for someone or not based on his or her voice.
  8. I’m a real-life contradiction: excentric, loud, with a bit of bent to going overboard with anything, but still someone who like to stay home alone. 
  9. “Frodo Beutlin”, that’s my second identity. After my boyfriend once told I should “shave my feet and look after the ring” everyone knows I’m a hobbit. 
  10. And since the last fact wasn’t geeky enough yet: One day I want to own a black cat and it will be called Jon Snow. 
  11. In first grade made plans to become a superhero in fourth grade. As you can see, they didn’t work out.
  12. I don’t believe in “Make one step after another”. In my opinion you can’t achieve great things if you don’t dream big.
  13. There’s no classic familiy planning in my future at the moment. No house in the suburbs. But a loft in London would be nice.
  14. I can’t remember ever having interest in birds. I don’t like them, especially chicken. 
  15. Even though always tell myself I don’t have to be loved by anyone else than me, I tend to catch myself wishing to be the most popular. 
  16. Since the first English word left my mouth I’m head over heels in love with anything British. Believe me, I would probably kill for a British accent. 
  17. The day I discovered writing as my passion I knew I don’t want to make money with anything else.
  18. It may be that I’m an adult now, but I still can party like a three-year-old.