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London Travel Diary & Guide: Fünf Tage in meiner Lieblingsstadt.

SAMSTAG; DER 08. APRIL

Vielleicht war es nicht die beste Idee nach einer Geburtstagsparty gleich den ersten Flug nach London zu nehmen und uns damit selbst jeglichen Schlafes zu berauben. Wir kamen also um 8 Uhr morgens in meiner Lieblingsstadt an, todmüde und bis 2 Uhr nachmittags nicht befugt unser Zimmer zu beziehen. Der Tag wurde also mit einem leckeren Frühstück gestartet und dann im Park entspannt ausgehalten. Wir lebten in Bloomsbury, einem der schönsten Viertel Londons, dass mich bei sonnigen 20 Grad durchaus noch ein bisschen mehr bezaubern konnte.

Eigentlich hatte ich geplant, ein Museum zu besuchen, da unter anderem das British Museum, direkt vor unserer Haustür stand. Die Müdigkeit machte mir und meinem Freund ein Strich durch die Rechnung. Meine Empfehlungen beschränken sich demnach auf die vielen Parks in London, in welchen man gar nicht mehr als Tourist auffällt, wenn man spontan ein Nickerchen macht.

SONNTAG, DER 09. APRIL

Am Sonntag ging es für uns nach Camden, auf den Camden Market sowie zum Vintage-Shopping – Zwei Dinge, die ich euch nur ans Herz legen kann. In Camden gab es nicht nur alle möglichen Stände mit Kunst, Schmuck, Taschen usw. zu bestaunen, sondern auch ziemlich gutes Street Food.

Die Nachos, die ich mir einverleibte, waren bitter nötig, um den darauffolgenden Shopping-Marathon gut zu überstehen. Ich tat es, und das sogar ziemlich erfolgreichJ

Die besten Vintage-Adressen habe ich euch selbst verständlich zusammengestellt:

 

MONTAG, DER 10. APRIL

Montag, das war offiziell der schönste Tag meines Lebens, auch wenn er mit einer Katastrophe begann. Auf unserem Weg zu den Harry Potter Studios (separater Beitrag COMING SOON) wurden wir fälschlicher Weise zu Bus eines anderen Anbieters geschickt. Glücklicherweise schaffte es mein Freund, mit etwas Verspätung doch an die richtige Abfahrtsstelle zu lotsen, bevor ich einen Nervenzusammenbruch erlitt, und bescherte mir stattdessen ein paar wunderschöne Stunden in den Originalsets meiner Lieblingsfilmreihe.

Den Tag ausklingen ließen wir an der Themse, wo ich ein Getränk entdeckte, nach welchem ich zurück in Deutschland erst einmal suchen muss: Die Rede ist von Pimm’s, in meinen Augen der Hugo der Briten und ziemlich lecker. HIER kann man den Likör, den man mit Zitronenlimonade mischt und zusammen mit frischen Früchten serviert, zumindest online kaufen.

DIENSTAG, DER 11. APRIL
Am Dienstag war noch ein bisschen Shopping angesagt, denn wenn nicht in London, wo sonst? Die Oxford Street ging mir allerdings schnell auf die Nerven, denn sie ist zu groß, zu laut und vor allem spätestens um die Mittagszeit heillos überfüllt. Wir wechselten also recht schnell nach Covent Garden, wo ich mich mit Make-Up von 3ina und noch mehr Vintage-Teilen eindeckte.

Zuvor haben wir aber noch einen Abstecher zu Daunt Books gemacht, einem Buchladen, den ich fast schon als mein Paradies beschreiben würde, weil er meine beiden Leidenschaften für Literatur und fürs Reisen mit Perfektion vereinte. Ich für meinen Teil fühlte mich pudelwohl und konnte mich geradezu dazu durchringen, nur drei Bücher (und nicht dreißig) zu kaufen.

Dank meiner Überredungskunst (mein Freund war zuerst nur so semi-begeistert), verbrachten wir den letzten Abend unseres London-Trip in einem Musical. „Kinky Boots“ thematisierte einen jungen Mann, eine Schuhfabrik und Männer, die auf High Heels tanzen. Ein wahres Spektakel und mehr als sehenswert. HIER könnt ihr euch einen kleinen Ausschnitt anschauen, bevor ihr euch Karten sichert.

Solltet ihr das tun wollen, dann habe ich an dieser Stelle einen Tipp für euch: Die Ticketbörse TKTS (direkt am Leicester Square) verkauft vergünstige Tickets für den Abend. Wir haben für unsere Tickets auf diese Weise ca. 20 Pfund weniger gezahlt und hatten trotz allem großartige Plätze.

MITTWOCH, DER 12. APRIL

Unser letzter Tag endete dort, wo wir den ersten begonnen hatten. Im Park beim Russell Square, bei heißer Schokolade und Chai Latte. Um Eins nahmen wir den Zug zum Heathrow Airport, um dann pünktlich drei Stunden später abzuheben und den Heimweg anzutreten.

“Ich habe die vergangenen fünf Tage mehr als nur ein bisschen genossen. Ich habe sie in mich aufgesaugt und in meinem Herzen eingeschlossen. Ein Teil von London wird mit mir nachhause kommen. Dort werde ich es aufbewahren wie ein Heiligtum, und irgendwann, irgendwann werde ich zurückkommen und selbst ein Teil dieser Stadt werden.”

AUSSCHNITTE AUS MEINEM TAGEBUCH.